[[ Von Duisburg über Syrien nach China

Die Zustände in Syrien sind schlimm. Wie kann den Menschen dort geholfen werden? Geführt von den USA verhängt der Westen Sanktionen gegen das Land, um den Diktator zu treffen. Allerdings stellt sich die Frage, ob Sanktionen wirklich den Clan um den gewalttätigen Präsidenten Assad treffen oder eher die einfache Bevölkerung.
Eine Reihe von Leuten hat in diesem Zusammenhang den Eindruck gewonnen, dass die Sanktionen gegen Syrien zu allererst dazu dienen, eine westliche Hilfsaktion vorzubereiten, eine Hilfsaktion, die genauso ablaufen soll wie in Afghanistan, im Irak, in Libyen, weil es dort so gut funktioniert hat, weil kaum jemand um kam und alle drei Länder nun prosperierende Demokratien sind.
Diese Leute haben den Aufruf “Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden! Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens!” herausgegeben, was nun wieder andre Leute zutiefst erbittert, die sich in ihrer Kriegsvorbereitungsstrategie gestört fühlen. Zu diesen Leuten gehört auch der Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Pflug. Eine Politikerin der Linken, die den Aufruf mit trägt, nennt er Assads letzte Verbündete. In seiner Pressemitteilung heißt es: Pflug spricht sich daher dafür aus, das Regime weiter zu schwächen, indem Sanktionen und politischer Druck aufrecht erhalten bleiben.

Interessanter Ansatz, Herr Pflug. Besonders, wenn man bedenkt, dass Sie Vorsitzender der Deutsch-Chinesische Parlamentariergruppe und als solcher sehr aktiv sind.

Johannes Pflug, MdB und Vorsitzender der deutsch-chinesischen Parlamentariergruppe betonte in seiner Eröffnungsrede ebenfalls die besondere Rolle von China und Deutschland in der gegenwärtigen Lage. Mit Chinas Weltmachtstatus und seinen zunehmenden Einflussmöglichkeiten gehe allerdings auch eine größere Verantwortung einher, so Pflug. So komme China nach Meinung des deutschen Abgeordneten eine besondere Rolle bspw. bei der Behandlung des Koreakonflikts zu. In Bezug auf Afghanistan würde sich gleichzeitig eine Vertiefung des Dialogs anbieten, so Pflug. Es bestünden nämlich viele Fragen über die Absichten Chinas bezüglich seines Nachbarlands, so Pflug in seiner Eingangsrede.

http://www.fes.de/international/asien/inhalt/beispiel_China_Sicherheitsdialog_2010.htm

Wird hier mit unterschiedlichem Mass gemessen – oder habe ich nur keine Ahnung, fehlt mir der Horizont für solche Differenzen?

Natürlich, China ist eine Supermacht, Syrien nicht.

Außerdem geht man nicht in so einen parlamentarier-Ausschuss, um sich Ärger einzuhandeln.

Und Krieg war schon immer ein Mittel der Poiltik.

Und Syrien hat Rohstoffe.

Genau wie der Iran.

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