[[ Kritik und Mangel an Informationen

Derwesten.de meldet:
Stadtdirektor Dr. Peter Greulich hat einen Runden Tisch zum geplanten Outlet-Center angekündigt. Er ist gedacht zum „Informationsaustausch“, nicht als Grundlage „für einen politischen Richtungswechsel!“
… Vielmehr gehe es ihm darum, weitere Missverständnisse, Protest und Ablehnung, die nur auf einen Mangel an Informationen zurückzuführen seien, zu vermeiden, so Greulich: „Darauf will ich eingehen.“

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/nord/diskussion-ums-outlet-center-in-duisburg-hamborn-ist-nicht-ergebnisoffen-id6447053.html

Festzuhalten sind dabei zwei Punkte:
1.
Das Gesprächsangebot von Stadtdirektor Dr. Greulich in Bezug auf das Factory-Outlet-Center dient nur der intensiven Bearbeitung von Kritikern. Er hat nicht vor irgend welche Einwände so ernst zu nehmen, dass sie am Ergebnis etwas ändern. Frei nach dem Duisburger Stadt-Motto: Man kann mit den Bürgern über alles reden, aber am Ende machen wir doch, was wir wollen.
2.
Protest gegen das Factory-Outlet-Center kann sich nur aus Mangel an Informationen speisen. Einen anderen Grund, kann Stadtdirektor Dr. Greulich sich nicht vorstellen. Deshalb gibt es Gespräche, damit auch der Dümmste begreift, welche Chance das FOC für Duisburg ist.
Zum fehlenden Bildungsstand vieler Duisburger hatte Dr. Greulich sich schon mal geäußert:

Eine Protestbewegung wie in Stuttgart, so Herr Dr. Greulich, sei in Duisburg nicht möglich, weil die Menschen hier zu träge wären. Protest käme nur aus den Resten eines ehemaligen Bildungsbürgertums. Die Spitze der Stadtverwaltung vertraut also darauf, dass Protest in Duisburg niemals erfolgreich sein wird, weil die ungelösten gesellschaftlichen Probleme z.B. in den Bereichen Bildung und Arbeit dafür gesorgt haben, dass sich der Großteil der Bevölkerung inzwischen soweit unten fühlt, dass man „die da oben“ machen lässt, was sie wollen.
http://duisblog.du.funpic.de/wp/?p=1106

Dass das geplante FOC tatsächlich keine Chance ist, sondern sich als Katastrophe für Duisburg erweisen wird, kann nicht sein, schließlich ist die Duisburger Verwaltung dafür, der Duisburger-Stadtrat und die Bezirksvertretung Hamborn. Wenn die alle dafür sind, dann müssen die Kritiker irrren.

Und wenn es am Ende doch wieder schief geht, dann hat man genug Gutachten, wie z.B. das zur Verkehrssituation, das mit erkennbar falschen Zahlen arbeitet, mit denen man sich die Hände rein waschen kann. Auch darin hat die Duisburger Politik- und Verwaltungsspitze ja reichlich Übung.

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